UNSERE PROJEKTE

Hogar Amparo de Ángeles

Unser aktuelles Projekt ist der Bau des “Hogar Amparo de Ángeles”, eine Pflegeeinrichtung für 100 Kinder und Jugendliche mit geistigen und körperlichen Behinderungen, deren Familien aus verschiedenen Gründen nicht für sie sorgen können. Im Hogar Amparo de Ángeles finden sie ein neues, liebevolles Zuhause mitten in der wunderschönen Natur des Ecoparqe Jaime Duque in Tocancipá, Cundinamarca. Dort kümmert sich ein multidisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegern, Psychologen, Sozialarbeitern, Sonderpädagogen Physio-, Atem- und Ergotherapeuten rund um die Uhr um ihre individuellen Bedürfnisse und unterstützt jedes Kind bei seiner körperlichen und geistigen Entwicklung. Zusätzlich stehen 40 Tagespflegeplätze für Kinder aus der Region zur Verfügung. So können ihre Eltern tagsüber arbeiten oder ihre Felder bestellen und das Familieneinkommen sichern. 

Die Kosten für das 3.623m² große, ebenerdige Gebäude belaufen sich auf eine Millionen Euro. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden bereits die erste von sieben Bauetappen abgeschlossen. Das Grundgerüst mit Stahlkonstruktion, die Außen- und Zwischenwände, sowie der Speisesaal, die Küche, und die Wäscherei im Nebengebäude wurden bereits fertiggestellt. In der zweiten Etappe wird nun die Rezeption, die Besuchertoiletten, und die ersten Zimmer gebaut. bereits das Grundgerüst mit Stahlkonstruktion, die Außen- und Zwischenwände, sowie das Grundgerüst des Nebengebäudes fertiggestellt. Das gesamte Bauprojekt wird einzig und allein durch Spenden finanziert. Jede Spende an das Projekt bringt uns näher an das Ziel, eine kindgerechte und barrierefreie Unterkunft für die Kinder zu errichten. 

Aktueller Stand des Projekts
20%

Verfolge hier jeden Monat unseren Fortschritt und siehe zu, wie unser Traum Wirklichkeit wird!

Centro de Vida los Ángeles

Das Centro de Vida los Ángeles befindet sich zur Zeit im Bau und soll das erste Medizinzentrum  und die erste Forschungseinheit für Kinder und Jugendliche mit schweren Behinderungen in Kolumbien und der gesamten Region werden. Es befindet sich in Tocancipá, ca. 45 km außerhalb von Bogotá, im Naturpark Jaime Duque. 

Das Zentrum soll dazu beitragen, die Sterblichkeitsrate bei Kindern mit Krebs und anderen schweren Erkrankungen zu senken, durch rechtzeitige Diagnose und qualitativ hochwertige medizinische Behandlung und Nachsorge. Zudem sollen Fortschritte in den wissenschaftlichen Erkenntnissen über schwere und chronische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen erreicht werden, um Behandlungsmethoden und Diagnoseverfahren zu verbessern. Langfristig soll durch das Centro de Vida auch einen Beitrag zur Entwicklung des kolumbianischen Gesundheitssystems leisten und den Zugang zu professioneller Gesundheitsversorgung für betroffene Kinder in ganz Kolumbien und der gesamten Region ermöglichen. 

Aufgrund der immensen Bedeutung, die das Centro de Vida für die Menschen in der Region hat, unterstützen wir, Friends of Angels Germany e.V., dieses Projekt mit vollem Einsatz aus der Ferne. Wir erhalten regelmäßig Neuigkeiten in Form von Fotos oder Berichten von unseren Partnern vor Ort, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und sicherzustellen, dass unsere Spenden für die vorgesehenen Zwecke eingesetzt werden.

Aktueller Stand des Projekts
5%

Casa de los Ángeles

Seit mehr als 14 Jahren werden in der Casa de los Ángeles schwerkranke Kinder mit ihren Familien aus ganz Kolumbien, und aus Venezuela, aufgenommen. Sie kommen mit verschiedensten Erkrankungen,  wie zum Beispiel Krebs, Leukämie oder unterschiedlichen chronischen Krankheiten, und erhalten in Bogotá dringend benötigte Operationen, Transplantationen und langfristige medizinische Behandlungen. Für die Dauer der Behandlungen finden die Kinder und ihre Familien in der Casa de los Ángeles ein sicheres Dach über dem Kopf, Verpflegung, Waschmöglichkeiten und Freizeitangebote. ein bequemes Bett, Essen, einen Waschraum, eine Küche und Spielmöglichkeiten. So wird nicht nur verhindert, dass diese Kinder alleine in Krankenhäusern zurückgelassen werden und sondern in vielen Fällen wird ihnen eine lang erhoffte Behandlung überhaupt erst ermöglicht. 

Die Casa de los Ángeles ist das erste Projekt, das schon in eines der neuen Gebäude auf dem Gelände des Centro de Vida los Ángeles umziehen konnte. Seit Sommer 2018 befindet sich die Casa nun auf dem Gelände des Ecoparque Jaime Duque in Tocancipá. Die frische Luft und die Natur in der Umgebung steigern die das Wohlbefinden der Kinder und ihren Eltern und helfen ihnen dabei bei der Rehabilitation.

Hogar Santa Rita de Cascia

Der Hogar Santa Rita de Cascia, eine Pflegeeinrichtung im Zentrum Bogotás, ist das Zuhause von 62 Kindern und Jugendlichen mit multiplen Behinderungen, wie Zerebralparese, Herz-Lungen-Erkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen. Aufgrund  ihres gesundheitlichen Zustands und fehlenden finanziellen Mitteln können diese Kinder nicht von ihren Familien versorgt werden. 

Im Hogar Santa Rita kümmern sich daher zahlreiche Krankenpfleger*innen, Physiotherapeut*innen und Pädagog*innen rund um die Uhr um sie und geben ihnen Sicherheit und Fürsorge. Dass dies so erfolgreich funktioniert, ist auch den vielen Freiwilligen zu verdanken, die täglich im Hogar aushelfen. So absolvieren beispielsweise Medizinstudent*innen dort unter Anleitung der Professor*innen ihre Pflichtpraktika oder Schüler*innen ihren freiwilligen sozialen Dienst.

Wie sieht ein typischer Tag im Hogar Santa Rita aus?

Der Tag im Hogar beginnt bereits am frühen Morgen. Gegen 6 Uhr werden die Kinder geweckt und sie werden gewaschen und angezogen. Anschließend gibt es dann ein typisch kolumbianisches Frühstück: Weißbrot mit Rührei und dazu Hafermilch. Nach dem Frühstück startet das Vormittagsprogramm. Hier variieren die Aktivitäten von Tag zu Tag. Es wird gemalt, gebastelt, oder es werden Spiele gespielt. Häufig gibt es schon am Vormittag Besuch von Freiwilligen, und oft wird auch die kleine Turnhalle genutzt, wo bei Musik Bälle, Schaukeln, und Spielzeug die Sinne der Kinder stimulieren. 

Gegen zwölf Uhr wird zu Mittag gegessen. Die Kinder, die nicht über eine Magensonde ernährt werden, finden sich im Speisesaal ein. Typischerweise gibt es eine Suppe, dazu Reis, Fleisch, frittierte Kochbananen und einen frischen Fruchtsaft. 

Am Nachmittag geht es weiter mit spielerischen und kreativen Aktivitäten. Die vielen Ehrenamtler und Freiwilligen lesen den Kindern vor, spielen mit ihnen oder gehen innerhalb des Hogars spazieren. Gegen 19 Uhr findet sich langsam Ruhe ein und nach einem kleinen Abendessen geht es dann für die Kinder ins Bett.

Weitere Projekte

Neben den oben beschriebenen Projekten, unterstützen wir weitere Projekte von Fundación Proyecto Unión für obdachlose Senioren in Bogotá. Im Comedor María es mi Madre, einer Suppenküche im Zentrum Bogotás, erhalten täglich über 200 Bedürftige ein warmes Frühstück und Mittagessen. Neben einer Mahlzeit werden die Senioren auch regelmäßig von Dr. Fernando Quintero, dem Gründer der Fundación, medizinisch behandelt oder erhalten wichtige Medikamente, z.B. gegen Bluthochdruck, Kopfschmerzen, und Vitaminmangel.

Nur wenige Häuserblöcke vom Comedor entfernt befindet sich die Casa de la Esperanza – Das “Haus der Hoffnung”. Hier finden 60 obdachlose Senioren einen warmen Schlafplatz für eine Nacht, mitten im Zentrum Bogotás. So haben sie nicht nur ein schützendes Dach über ihrem Kopf, sondern es finden auch regelmäßige kleine Events statt, wie zum Beispiel ein gemeinsamer Filmabend. Während der Corona-Pandemie und der landesweiten Ausgangssperre bot die Casa de la Esperanza permanenten Schutz für die Senioren, die aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustands zur Risikogruppe gehören.