Wir wünschen uns eine Zukunft, in der kein Kind der Welt leidet oder in Lebensgefahr schwebt, aufgrund von fehlender liebevoller, medizinischer Versorgung höchster Qualität. 

Doch leider haben in vielen Teilen Kolumbiens weniger als 50% der Bevölkerung Zugang zum nationalen Gesundheitssystem. Aus diesem Grund leistet die Fundación Proyecto Unión einen essentiellen Beitrag, um diese Umstände zu verändern und setzt mit ihren Projekten dort an, wo das öffentliche System an seine Grenzen kommt.

Hogar Amparo de Angeles

Neben dem Spezialkrankenhaus ist der Hogar Amparo de Ángeles ein weiteres Bauprojekt, das Teil des Centro de Vidas wird. Nach der Fertigstellung sollen bis zu 100 Kinder und Jugendliche mit geistigen und körperlichen Behinderungen, u.a. die Kinder aus dem Hogar Santa Rita de Cascia, im Hogar Amparo de Ángeles leben und aufwachsen können. Hier werden sie eine liebevolle und an ihre speziellen Bedürfnisse angepasste Umgebung vorfinden, die ihre individuelle Entwicklung unterstützt. 

Zum jetzigen Zeitpunkt wurden bereits das Grundgerüst mit Stahlkonstruktion, die Außen- und Zwischenwände, sowie das Grundgerüst des Nebengebäudes fertiggestellt. Allerdings wird der Bau einzig und allein durch Spenden finanziert. In der Vergangenheit mussten geplante Bauarbeiten verschoben werden, weil keine Mittel zur Verfügung standen, um die Kosten zu decken.

Aktueller Stand des Projekts
50%


Centro de Vida

Das Centro de Vida los Ángeles befindet sich zur Zeit im Bau und soll das erste Spezialkrankenhaus und Forschungszentrums für Kinder und Jugendliche mit schweren Behinderungen in Kolumbien und der gesamten Region werden. Es befindet sich in Tocancipá, ca. 45 km außerhalb von Bogotá, im Naturpark Jaime Duque. Nach der Fertigstellung sollen dort fünf verschiedene Bereiche eröffnet werden:
    • Pädiatrische Entwicklungseinheit
    • Onkologie
    • Neonatales Zentrum
    • Zentrum für Kinder mit Brandverletzungen
    • Kultur- und Begegnungsstätte
     
    Aufgrund der immensen Bedeutung, die das Centro de Vida für die Menschen in der Region hat, unterstützen wir, Friends of Angels Germany, dieses Projekt mit vollem Einsatz aus der Ferne. Wir erhalten regelmäßig Neuigkeiten in Form von Fotos oder Berichten von unseren Partnern vor Ort, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und sicherzustellen, dass unsere Spenden für die vorgesehenen Zwecke eingesetzt werden.
Aktueller Stand des Projekts
25%

Verfolge hier jeden Monat unseren Fortschritt und siehe zu, wie unser Traum Wirklichkeit wird!

Casa de los Angeles

Seit mehr als 14 Jahren werden in der Casa de los Ángeles schwerkranke Kinder mit ihren Familien aus ganz Kolumbien, und aufgrund der schwierigen Lage im Nachbarland auch aus Venezuela, aufgenommen. Sie kommen mit verschiedensten Pathologien,  wie zum Beispiel Krebserkrankungen, HIV/AIDS Erkrankungen, oder unterschiedlichen chronischen Krankheiten, und erhalten in Bogotá dringend benötigte Operationen, Transplantationen und langfristige medizinische Behandlungen. Mit Hilfe der Unterstützung der Fundación Proyecto Unión und ihren Freiwilligen können sie für die gesamte Dauer der Behandlung dort mit ihren Eltern und Geschwistern leben. So wird nicht nur verhindert, dass diese Kinder alleine in Krankenhäusern zurückgelassen werden und sondern in vielen Fällen wird ihnen eine lang erhoffte Behandlung überhaupt erst ermöglicht.

Zur Zeit leben 4 Familien in der Casa de los Ángeles. Eine von ihnen ist Ashley. Sie ist, zusammen mit ihrer Mutter, vor ca. 7 Monaten im Projekt angekommen. Ashley hat einen bösartigen Tumor am Hals, durch den ihr das Atmen zunehmend schwer fällt. Zur Zeit wartet sie darauf, eine Behandlung in den USA zu erhalten. 

Die Casa de los Ángeles ist das erste Projekt, das schon in eines der neuen Gebäude auf dem Gelände des Centro de Vida los Ángeles umziehen konnte. Seit Sommer 2018 befindet sich die Casa nun auf dem Gelände des Ecoparque Jaime Duque in Tocancipá. Die frische Luft und die Natur in der Umgebung sollen so die Lebensfreude steigern und die Genesung vorantreiben. 

Aktueller Stand des Projekts
80%

Hogar Santa Rita de Cascia

Der Hogar Santa Rita de Cascia ist ein Pflegeeinrichtung im Zentrum Bogotás, welcher 62 Kindern und Jugendlichen mit schweren Behinderungen und Pathologien ein liebevolles Zuhause bietet. Viele der Kinder wurden aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands von ihren Familien verlassen und werden nun von zahlreichen Krankenpfleger*innen, Physiotherapeut*innen und Pädagog*innen rund um die Uhr betreut. Dass dies so erfolgreich funktioniert, ist auch den vielen Freiwilligen zu verdanken, die täglich im Hogar aushelfen. So absolvieren beispielsweise Medizinstudent*innen dort unter Anleitung der Professor*innen ihre Pflichtpraktika oder Schüler*innen ihren freiwilligen sozialen Dienst. 

Wie sieht ein typischer Tag im Hogar Santa Rita aus?

Der Tag im Hogar beginnt bereits am frühen Morgen. Gegen 6 Uhr werden die Kinder geweckt und ihnen wird beim Anziehen und Waschen geholfen. Anschließend gibt es dann ein typisch kolumbianisches Frühstück: Weißbrot mit Rührei und dazu Hafermilch. Nach dem Frühstück startet das Vormittagsprogramm. Hier variieren die Aktivitäten von Tag zu Tag. Es wird gemalt, gebastelt, oder es werden Spiele gespielt. Manchmal kommt Besuch, und oft wird auch die kleine Turnhalle genutzt, wo bei Musik Bälle, Schaukeln, und Spielzeug die Sinne der Kinder stimulieren. 

Gegen zwölf Uhr wird zu Mittag gegessen. Die Kinder, die nicht über eine Magensonde ernährt werden, finden sich im Speisesaal ein. Typischerweise gibt es eine Suppe, dazu Reis, Fleisch, frittierte Kochbananen und einen frischen Fruchtsaft. 

Am Nachmittag sind viele Freiwillige in der Fundación zugegen und lesen den Kindern vor, spielen mit ihnen oder gehen innerhalb des Hogars spazieren. Gegen 19 Uhr findet sich langsam Ruhe ein und nach einem kleinen Abendessen geht es dann für die Kinder ins Bett.

Weitere Projekte

Neben den oben beschriebenen Projekten, engagiert sich Fundación Proyecto Unión auch für obdachlose Senioren in Bogotá. Im Comedor María es mi Madre, einer Suppenküche im Zentrum Bogotás, können täglich über 200 Bedürftige ein warmes Frühstück und Mittagessen erhalten. Neben einer Mahlzeit werden die Senioren auch hin und wieder von Fernando Quintero, dem Gründer der Fundación, medizinisch behandelt oder erhalten wichtige Medikamente, z.B. gegen Bluthochdruck, Kopfschmerzen, und Vitaminmangel.

Nur wenige Häuserblöcke vom Comedor entfernt befindet sich die Casa de la Esperanza – Das “Haus der Hoffnung”. Hier finden 60 obdachlose Senioren ein Zuhause für eine Nacht, mitten im Zentrum Bogotás. So haben sie nicht nur ein schützendes Dach über ihrem Kopf, sondern es finden auch regelmäßige kleine Events statt, wie zum Beispiel ein gemeinsamer Filmabend.